Ausflugsziele im Hochpustertal

Wasserschätze Toblach

Das Wasser spielt eine wichtige Rolle für das Dorf, da Toblach an der Wasserscheide der zwei Flüsse Drau und Rienz liegt. Aus diesem Grund hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, welche sich das Wasser zum Thema gemacht hat und die wichtigen Aspekte zeigt. Es haben sich 8 Wasserschätze gebildet, welche durch Schilder gekennzeichnet sind und vor Ort auf Tafeln beschrieben werden.

  • Drauquelle: In Toblach nimmt sie ihren Anfang und durchfließt mit 742 km 5 europäische Staaten (ITA, AUT, SLO, CRO, HUN), ehe sie unterhalb der Stadt Osijek als Drava in die Donau mündet. Die 5 europäischen Staaten werden durch 5 Wasserbecken gekennzeichnet. Ein Rastplatz für Wanderer und Radfahrer wird geschaffen. Diese können ihren Durst am Brunnen stillen.

  • Drau-Stationen: Die Dimensionen der Drau im Schnelldurchgang. 1 Meter zurückgelegener Weg entspricht 1,4 Kilometer Flusslänge. Nach 15 Minuten ist die DrauQuelle erreicht.

  • Zwei-Wasser-Brunnen oberhalb von Toblach: Idyllischer Aussichtspunkt am Ortsrand von Toblach mit Trinkwasserbrunnen zur Verkostung des Toblacher Zwei-Wassers.

  • Wasserinstallation: Wasser als Metapher der Musik. Eine Installation des Künstlers Ulrich Egger vor dem Gustav Mahler Musiksaal im Kulturzentrum Grand Hotel Toblach.
Aussichtsplattform Toblacher See

Am westlichen Seeufer mit attraktiver Rastmöglichkeit und Blick auf die Tier- und Pflanzenwelt des Toblacher Sees und seiner Verlandungszone. Der Toblacher See mit seiner Moor- und Schilfzone steht als Naturdenkmal und Teil des Naturparks Fanes-Sennes-Prags unter besonderem Schutz. Die Aussichtsplattform am See eröffnet einen weiten Blick auf das Naturjuwel. Vogelfreunde schätzen den Ausblick besonders. Speziell im Frühjahr, wenn manchmal seltene Zugvögel zu Gast sind.

Zum See

  • Meereshöhe: 1.259 m.ü.d.M.
  • Fläche: 14 ha
  • Umfang: 4,5 km
  • Volumen: 286.000 m³
  • Maximale Tiefe: 3,5 m
Schmelzofen am Klauskofel

Moderne Wasserkraftnutzung am Beispiel des Elektrizitätswerkes Schmelze anschaulich vor Augen und Ohren geführt. Der historische wasserbetriebene Schmelzofen am Klauskofel im Höhlensteintal zeigt, wie die Menschen der Region schon vor Jahrhunderten die Kraft des Wassers für das Erschmelzen von Erzen nutzten.

KraftQuelle Labyrinth

Ein aus Bachsteinen gelegtes Labyrinth im Wald beim Restaurant Enzianhütte mit einem Trinkwasserbrunnen als Kraftquelle im Zentrum.
Es ist dies ein aus Bachsteinen gelegtes Labyrinth im Wald mit einem Trinkwasserbrunnen im Zentrum. Ein Labyrinth ist ein altes Symbol der Menschheit für den Lebensweg. Ein Labyrinth ist meistens ein ebenerdiger Weg, der ohne Abzweigung oder Sackgasse zur Mitte führt. Die bei uns bekannten Irrgärten mit hohen Hecken sind erst eine spätere Entwicklung des Labyrinths, die aber einen anderen Sinn erfüllen.

„Das Labyrinth ist ein Ursymbol der Menschheit,
das jeder unabhängig seines Alters und seiner Kultur versteht"
Gernot Candolini

Wildbad in Innichen

Die Heilbäderkultur in Innichen wird zum ersten Mal um 1586 erwähnt, seine Geschichte reicht jedoch bis in die Zeit der Römer zurück. Ausgrabungen von Münzen und Amphoren belegen dies. Heute zeugt das nur noch als Ruine bestehende Kurhotel vom Glanz der Spätromantik. Vom ungarischen Arzt Dr. Johann Graf Scheiber im Jahre 1856 als Sanatorium erbaut, wurde es um die Jahrhundertwende zum Grand Hotel Wildbad umgebaut, im Ersten Weltkrieg teilweise zerstört ist es seither dem Verfall überlassen.

Kneipp für mich - Erlebnisdorf Niederdorf

Niederdorf hat als erstes "Kneipp für mich" – Erlebnisdorf Italiens an die lange Tradition der Hochpustertaler Heilbäder angeknüpft und bietet ein breites Erholungsangebot rund um das Element Wasser. Neu dazugekommen im Sinne Sebastian Kneipps und seines ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes ist das „Freiluftinhalatorium". Plätscherndes Wasser mit Salz angereichert (auch Sole genannt) rieselt über Latschenkiefer- und Schlehdornbündel herab: dadurch bildet sich ein Salznebel, der die ätherischen Öle dieser Hölzer aufnimmt. Das Einatmen dieser salzhaltigen Luft wirkt nicht nur schleimlösend und reizmildernd, sondern auch entzündungshemmend bei chronischer Bronchitis und Nebenhöhlenentzündung.

Freilichtmuseum 1. Weltkrieg – Rotwand

Der historische Verein Bellum Aquilarum ONLUS aus Sexten will die vom ersten Weltkrieg auf der Rotwand noch vorhandenen Zeugnisse und Relikte vor dem Vergessen retten. Die von den gegnerischen Heeren erbauten Wege und Gräben werden zu einem großen Freilichtmuseum. Die Realisierung des Freilichtmuseums ist eine Aktion zur Erinnerung an das kriegerische Europa des letzten Jahrhunderts und ein Appell an die gemeinsame friedliche Zukunft.

Das Freilichtmuseum am Monte Piano

14.000 Soldaten, Italiener wie Österreicher, haben hier ihr Leben verloren. Der Wanderweg auf den Monte Piano führt durch das ehemalige Frontgebiet; entlang wiederhergestellter Schützengräben, Tunnels und Bombenabwurfstellen.

MMM Ripa

Mit dem Abschluss der Restaurierungsarbeiten auf Schloss Bruneck im Pustertal öffnete hier im Sommer 2011 das fünfte Messner Mountain Museum zum Thema Bergvölker seine Tore. In diesem Haus behandelt Reinhold Messner nun auch den letzten Aspekt der Auseinandersetzung Berg – Mensch; das Erbe der Berge, die Menschen die seit jeher die Gebirge beleben.

Wasser findet immer seinen Weg, folge ihm und Du findest Deinen!
(Weisheit)

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